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Der Umbruch findet in den Köpfen statt
"Zwei Erkenntnisse brachte der DigitaldruckForum Congress auf den Punkt: Nicht das Produkt, sondern die Bedürfnisse des Auftraggebers müssen im Vordergrund stehen. Dienstleister müssen sich in die Wertschöpfungskette ihres Kunden einbinden und sich einen Mehrwert durch neue Kommunikationsstrukturen erschließen. Und: Der Einsatz von Personalisierung erfordert einen sensiblen Umgang mit variablen Daten und ein bis zum Ende durchdachtes Layoutkonzept. Nur durch die interaktive Zusammenarbeit aller Beteiligten entsteht ein sinnvolles Ergebnis."
Andrea Bötel, in: Druck&Medien Magazin, Ausgabe 23-24/2003, Seite 28
Gesucht sind Lösungspartner
Beim ersten Branchenforum des Digitaldruck, das im Oktober diesen Jahres in Heidelberg stattfand, wurden sie ausführlich diskutiert die Perspektiven zur Marktentwicklung und Technologiestrategie im Digitaldruck. Dabei waren sich die Experten einig: Was die technische Seite betrifft, so sei der Digitaldruck als Druckverfahren ausgereift und könne vielfältig eingesetzt werden. Schwierigkeiten bestünden aber im digitalen Workflow-Management sowie in der Integration der verschiedenen Lösungen und Technologien. Aus diesem Grund sei der Markt noch nicht in vollem Umfang erschlossen.
Das Resümee der zweitägigen Veranstaltung, die auf Initiative des DigitaldruckForums ins Leben gerufen wurde, lässt sich wie folgt zusammenfassen: Es fällt Technologieanbietern offensichtlich schwer, im Umgang mit Kunden und unter Berücksichtigung seiner Bedürfnisse zu vermitteln, welche Chancen die Kommunikation via Digitaldruck biete. Der Kunde (Drucksachenbesteller wie auch Dienstleister) wiederum vermisst Transparenz im Markt. Er will über die Möglichkeiten und Kosten einer Digitaldruck-Investition und Projektarbeit aufgeklärt werden.
Andrea Brändli, Direktmarketing Zeitschrift für ganzheitliche Kundenorientierung, Ausgabe 12/03-01/04, Seite 40 f.
"Was die Technologie zum Fliegen bringt":
Digitaldrucker auf der Suche nach ihrem Markt
Die Digitaldrucker trafen sich Ende Oktober auf ihrem ersten DigitaldruckForum Congress in Heidelberg. Als erste Amtshandlung haben sie sogleich das Creative Lab gegründet. Die Initiative soll dem Digitaldruck die eigener Ansicht nach verdiente Präsenz am Markt verschaffen. Die schnelle Herstellung von Printmedien mit variablen, personalisierbaren und individualisierbaren Inhalten sollte ein Selbstläufer sein. Doch der viel beschworene Durchbruch lässt auf sich warten. Schuld sei nicht zuletzt die Druckindustrie selbst, meint Forum-Sprecher Andreas Weber. Das Geschäft machen andere.
140 Fachbesucher des Kongresses hörten viel über die Zukunft des Digitaldrucks, Perspektiven, Durchbruch und neue Dimensionen interaktiver Kommunikation. Doch nach wie vor werden die Möglichkeiten bei der Individualisierung von Drucksachen nur vereinzelt ausgeschöpft, der Markt sei alles andere als erschlossen. "Es fehlt etwas, das die Technologie zum Fliegen bringt", sagt Weber.
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Der Kongress hat gezeigt: Es gibt viele Alternativen und jede Menge digitaler Lösungen. "Doch das ganze vorgelagerte Workflow-Management funktioniert noch nicht", sagt Weber. Software-Hersteller wüssten noch viel zu wenig über die Bedürfnisse ihrer Kunden, die Bedienung sei zu kompliziert, Hard- und Software oft nicht kompatibel. Für die Kunden ließe der Markt jegliche Transparenz vermissen, so der selbstkritische Tenor.
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"Das Geschäft machen alle, die sich auf vernetzte Kommunikationsdienstleistungen einlassen", sagt Weber. Die Büroausstatter der ersten Digitaldruckstunde, Desktop- und Büro-Publisher mit ihren Inkjets und Laserdruckern: IBM, Canon, Xerox, Hewlett Packard, Ricoh und Konica mit der einverleibten Minolta bestreiten heute 80 Prozent des Markts.
Anja Schnake, one-to-one, 26.11.2003 http://www.onetoone.de/...51/index.php
Noch kein Land in Sicht!
Andreas Weber, Sprecher DigitaldruckForum
Die vor zwei Wochen [Ende November 2003] verkündete Neuausrichtung von Heidelberger Druckmaschinen hat hohe Wellen geschlagen. pdfzone.de unterstützt das DigitaldruckForum und veröffentlicht den Bericht zu Heidelbergs Neuausrichtung und ein Interviews mit Bernhard Schreier.
Den Kritikpunkten des DigitaldruckForum und seiner Teilnehmer setzte das Unternehmen ein eindeutiges Bekenntnis entgegen: »Seien Sie versichert, Heidelberg wird sich niemals vom Digitaldruck verabschieden«, versicherte uns Heidelberg Technologie- und Marketing-Vorstand Dr. Klaus Spiegel.
Gleichzeitig ist offen, wie die Verhandlungen mit Kodak über das Nexpress-Joint Venture ausgehen werden. Diese Ungewissheit schürt Emotionen und mitunter Ärger bei Heidelberg-Kunden und Mitarbeitern. Die Frage drängt sich auf: Weshalb hat Heidelberg die Diskussion um seine veränderte Digitaldruck-Strategie überhaupt losgetreten, bevor der Vorstand wusste, was möglich ist und was nicht? »Das geschah doch ohne Not!«, klagt ein prominenter Heidelberg-Kunde [...]
http://www.pdfzone.de/aktuell/...co.8346pd.html
Seybold Report
Vol. 3, No. 11 Sept. 15, 2003
Future of Print
Automated Communication Factory project launched
Combining print, automation and dialog with customers
DigitaldruckForum ("digital printing forum, www.digitaldruck-forum.org) is taking an ambitious new look at how various media, including print, can be part of a new approach to business communications. The project is called the "Automated Communications Factory (ACF), by analogy to the concept of the "Automated Document Factory championed by the Gartner Group in recent years. Some of the key ideas behind the ACF concept include:
- Customer communication needs to be increasingly two-way.
- Customers like to feel part of a community that includes other customers.
- Customers themselves are often important sources of content in such a community.
Companies such as Ebay and Amazon serve as models for the way some of these ideas can work in practice. ACF also emphasizes the role of print in this environment, and it stresses the need to raise the level of both print automation and personalization.
A project headed by Richard Schlupp and Andreas Weber has been established to explore the concept of ACF. As the description above makes clear, most companies will have to change their organizations as well as their technology in order to implement ACF. The project will examine the obstacles to implementation and how they can be overcome.
More information about the ACF can be found at http://www.digitaldruck-forum.org/. The group is also looking for additional people (including non-Europeans) to join its ACF Expert Team, which will discuss and define the ACF approach more fully. If you are interested, contact Andreas Weber at acf@digitaldruck-forum.org. TSR
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