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Digitale Buchbindung auf ihrem Weg zum Durchbruch
Ein aktueller Report von TrendWatch Graphic Arts (TWGA) hat ergeben: Digitaldrucker sind die voraussichtlich größten Abnehmer für Equipment zur Weiterverarbeitung. Das Zahlenmaterial aus USA gibt Aufschlüsse für die Trends in Europa: 45% der Digitaldrucker planen Neuanschaffungen innerhalb der nächsten 12 Monate. Dem steht eine Zahl von nur 32% bei kommerziellen Druckern gegenüber. Digitaldrucker werden wahrscheinlich in vier der fünf wichtigsten Geräte-Kategorien kaufen.
Laut der Untersuchung der Analysten von TWGA existiert ein sehr starkes Interesse an digital operierenden Geräten, mit denen eine höhere Post-Press-Kapazität erreicht werden kann. Die angenommenen Nutzen beinhalten eine Reduktion von Arbeitsaufwand, Systemverfügbarkeit, eine Minimierung von Ausschuss, eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit sowie eine Optimierung von Quantitäts- und Qualitätskontrollen. All diese Größen suggerieren ein günstiges Marktklima für Verkäufer von Weiterverarbeitungs-Equipment. Vor allem für solche, die eine praktische Verbindung zwischen Automatisierung und Integration sowie profitableren Operationen via computerintegrierter Fertigung (CIM) in Aussicht stellen können.
Was die Fähigkeiten zur Vernetzung mit dem Rest des Unternehmens/Geschäfts betrifft, so ist die Weiterverarbeitung noch immer sehr langsam. Gegenwärtig ist unter den Befragten die Zahl derer, die CIM in ihre Geschäfts- und Produktionspläne integriert haben, sehr niedrig. Sie liegt unter 10%. Dass CIM entweder nicht für ihr Geschäft relevant ist oder dass sie noch immer nicht dessen Nutzen verstehen, gaben 14% an. Vom Standpunkt der Buchbinderei steht das in Einklang mit der mechanisch-elektronischen Abkopplung, die traditionell die Beziehung der Binderei zum Rest der Workflow-Kette charakterisiert.
Die Herausforderungen im Digitaldruck-Geschäft und im Geschäft der Post-Press-Käufer:
41% der Digitaldrucker gaben an, eine der Hauptherausforderungen in ihrem Business sei es, einen profitablen Gebrauch von Technologien zu machen, in die man bereits investiert habe. 37% sehen vor allem eine Schwierigkeit in der Optimierung ihres Produktions-Workflows, 31% insbesondere darin, beim technologischen Wandel mitzuhalten.
Die größte Sorge neben einer Optimierung des Workflows (60%) bereitet den Käufern, bei technologischen Veränderungen am Ball bleiben zu können (41%). Die wachsende Produktivität von Maschinen nennen 38%, den profitablen Gebrauch bereits angeschaffter Technologien 30% der Befragten als größte Herausforderung.
Die Absatzmöglichkeiten von Digitaldruckern und Post-Press-Käufern:
52% der Digitaldrucker bezeichnen die Möglichkeit, Kunden bei der Integration neuer Technologien zu helfen, als die größte Absatzmöglichkeit. Unter den Käufern von Weiterverarbeitungs-Equipment sind 48% der gleichen Auffassung.
Die Untersuchung von TrendWatch Graphic Arts ist unter dem Titel The Digital Bindery: Still Gathering a Full Head of Steam unter www.trendwatchgraphicarts.com zum Preis von 995 US-Dollar zu kaufen.
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