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Newsletter vom 14.05.2004, 10:36 Uhrdrupa-innovationen bringen Neugeschäft
Die drupa liefert die besten Storys, man muss nur hinschauen undzuhören. Die Megemesse beeindruckt, weil sie neben den Big-Playern
zahllosen "kleineren" Ausstellern eine großartige Plattform bietet.
"Ich wusste gar nicht, dass man im Digitaldruck auch CDs bedrucken
kann", staunte ein Werbefachmann am Stand von Punch/Xeikon in Halle 7.
Sofort wollte er wissen, was es sonst noch bei Xeikon zu sehen gibt und
wer ihn kompetent beraten kann. Auf Nachfrage stellt er fest, dass er
sich durchaus vorstellen kann, ab sofort den Digitaldruck in seine
Arbeit einzubeziehen. Bei seinem Rundgang staunte der Werber weiter. Er
stellte nicht die Frage "Was kostet das?", sondern überlegte, wie man
die fantastische Druckqualität etwa der neuen Xeikon 5000 in
kreativ-innovative Agenturprodukte einbeziehen kann.
Ist denn nun der Digitaldruck günstiger als Offset, lautet eine
vielgestellte Frage. Natürlich ist der Preis wichtig, aber noch
wichtiger ist der einzigartige Nutzen, den der Digitaldruck stiftet.
Schon der Dichter Oscar Wild wusste: "Ein Zyniker ist ein Mensch, der
von jedem Ding dem Preis und von nichts den Wert kennt". Wollen wir
alle Zyniker werden? Lieber nicht.
Wert (englisch value) ist wohl der meist gebrauchte Begriff auf der
drupa 2004. Werte schafffen durch Pioniergeist und Innovation, lautet
die Maßgabe. In diesem Sinne war auch Prof. Schoder (Universität Köln)
zusammen mit dem DigitaldruckForum auf der drupa unterwegs. DDF-Partner
Schoder hat ein Patent für eine individualisierte Zeitung entwickelt.
Mit zahlreichen Firmen wurde besprochen, wie man das Projekt ins Leben
rufen kann. Software-Spezialist GMC sowie Drucksystemhersteller zeigten
sich sofort interessiert.
Alleine die Zeitungsverleger, so weiss Schoder zu berichten, sind
zurückhaltend. "Eigentlich unverständlich, dass Verlage beim
Digitaldruck nicht sofort einsteigen", so Schoder, "da unsere aktuellen
Markt-Studien mit dem Allensbach-Institut eindeutig belegen, dass die
Bevölkerung eine hohe Akzeptanz für eine individualisierte Zeitung
aufweist." Gerade die unter 35-jährigen, die sich der klassischen
Zeitung verwehren, sehen in der Kombination "Mein Nutzerprofil für
individuelle Information, gedruckt auf Papier" eine großartige
Möglichkeit, sich "Internet-like" zu informieren und optimalen
Lesekomfort zu erhalten. Unser Tip an die Verleger leiten wir bei der
Kultmarke Nike ab: "Just do it!".
Apropos Verleger: Die Buchverlage (gerade die internationalen
Big-Player) ordern Digitaldruck-Systeme (Farbe und Schwarzweiß) gleich
dutzendweise. Dort hat es schon gefunkt...
Viele Grüße von der drupa 2004
Ihr Andreas Weber
Sprecher DigitaldruckForum
PS: Gestern erwähnten wir ACF - die Automated Communication
Factory-Architektur, die das DigitaldruckForum entwickelt hat. Hier der
Link zu weiteren Infos: www.digitaldruck-forum.org/acf PPS: In
Kürze ist auch das neue DigitaldruckForum-Buch "Drucken ohne Limits"
als Book-on-Demand verfügbar. Wir halten Sie informiert.

