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Newsletter vom 19.07.2004, 05:55 UhrDigitaldruck im SSV: Der Preis ist heiß!
Aktion "Erste Preis-Hilfe" kurbelt Digitaldruck-Geschäft in Frankfurt an"Werte schaffen statt Preise diskutieren!" - so lautete der DDF-Newsletter vom 16. Juni. Digitaldruck-Unternehmer Thomas Jakobi (Hensel-Druck, Frankfurt am Main) bringt eine neue Qualität in die Diskussion. "Wenn alle über angeblich ruinöse Preisforderungen der Kunden schimpfen, muss man aus der Not eine Tugend machen", stellt Thomas Jakobi selbstbewusst fest.
Der clevere Unternehmen tritt die Flucht nach vorne an. Um sein Digitaldruck-Geschäft weiter auszubauen, hat er eine originelle Werbekampagne gestartet: Das in Rot-Kreuz-Manier gestaltete Key Visual rückt die Aktion "Erste-Preishilfe.de" in den Fokus. "Unser Sommer-Schlussverkauf für Digitaldruck-Produkte", so Jakobi, "verschafft den Kunden Tiefstpreise für Geschäftsdrucksachen und Mailings - im Rahmen eines festen Aktionszeitraums. Das ist ein konkretes und für Kunden sehr lukratives Angebot!"
Die Aktion folgt dem Motto: nicht lamentieren, sondern aktiv handeln, damit ein neues Geschäftsfeld wie der Digitaldruck in der Öffentlichkeit rasch bekannt werden kann. Jakobi setzt auf das Top-Thema "Preise", um auf die neue Funktionalität und hohe Qualität des Digitaldrucks wirkungsvoll hinzuweisen.
Schaltungen von Anzeigen und Beilagen im Frankfurter IHK-Magazin, dem marktführenden Kommunikations-Fachblatt Werben- und Verkaufen sowie dem Magazin Value (Medienproduktion und Unternehmenskommunikation) heizen die Nachfrage an. Und die provokante Aktion verfehlt ihre Wirkung nicht: Im Call-Center und auf der Website www.erste-preishilfe.de herrscht reger Betrieb.
Der Preis wird nicht als Folterinstrument für Drucker betrachtet, sondern als Marketing-Tool gewichtet - ein Ansatz, der greift, wenn ein fundiertes Konzept dahinter steht. "Kunden, die jetzt aufspringen, sehen in uns keinesfalls einen Billiganbieter", führt Jakobi aus. Vielmehr entstehe hohes Interesse, das die Nachfrage für andere, komplexe Produktionen steigen lässt. Hinzukommen ganz neue Kundengruppen aus Kleinbetrieben und dem Mittelstand, die Drucksachen in Auftrag geben, die sie sonst zurückgehalten hätten.
Unsere Meinung: Wenn auch einige Digitaldrucker jetzt graue Haare bekommen, weil sie nicht wie viele Offsetdrucker über den Preis verkaufen wollen - es lohnt sich immer, unangenehme Themen mutig und originell anzugehen. In diesem Sinne lässt sich sagen: Weiter so, lieber Thomas Jakobi. Werte schaffen durch Kreativität findet seinen Preis. Wir sind gespannt, was als nächstes kommt.
Andreas Weber

