Fallstudien
Das digitale Riesenposter
Der Bebelsplatz gehört zu den schönsten Plätzen in Berlin. Zwischen Staatsoper und dem Luxushotel de Rome gelegen ist dies auch der ideale Ort, um durch ein digitales Poster der Superlative die Aufmerksamkeit der Passanten zu erregen.
Marius Kley

Eine Weltpremiere
Durch die 16,8 Millionen an darstellbaren Farben wurde die Kreation von Jung von Matt dem Vorbild des TV-Spots folgend visualisiert. Dazu wurde eine individuelle Steuerung verwendet, die sich innerhalb kurzer Zeit anpassen lässt. Die Lichtpunkte sind aufgrund der speziellen, textilen Backlit-Oberfläche des Posters nicht sichtbar; die Bildqualität ist hervorragend. Für die LED-Elemente wurde eine Befestigung entworfen, die es erlaubt, die LEDs schwebend hinter dem 420 m2 großen Video-Riesenposter zu platzieren. Eine nahtlose Verbindung sorgt für die Flexibilität, die benötigt wird, um die Elemente optimal an die Formen des EnBW-Motivs anzupassen. Damit die Ausleuchtung gleichmäßig erfolgen kann, wurden als Hintergrund des Motivs transparente Materialien verwendet. Zugleich wird dadurch gewährleistet, dass die Beleuchtung nicht zu hart wirkt.
Bei dem digitalen Riesenposter handelte es sich um eine wirkliche Weltpremiere. Für Werbemedien einer solchen Kategorie ist eine Toplage natürlich unabdingbar, um das Interesse möglichst vieler Passanten ansprechen zu können. Direkt am Portal der St. Hedwigs-Kathedrale stellte dies jedoch keine Schwierigkeit dar. Die Aufmerksamkeit, die das Poster auf sich zog, war beeindruckend und trägt sicherlich zum Erfolg der Werbekampagne des Energiekonzerns bei.

